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 Realverfilmung: Assassination Classroom - Part 2
 
Autor: Leszek Ploszewski

Realverfilmung: Assassination Classroom - Part 2 (DVD)
(Ansatsu kyoshitsu)
Serie/Einzel: Film Move Check: Assassination Classroom - Part 2
Discs: 1
Release: 28. Oktober 2016
Label: MFA (AV Visionen GmbH)
Laufzeit: 115 Minuten
Genre: Aktion, Komödie, Sci-Fi
FSK: 12
Extras: Vorhanden

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Klappentext:
Auch im zweiten Teil der Live Action Verfilmung der erfolgreichen Mangas versuchen die Schüler der Klasse 3-E der der Kunugigaoka-Schule alles, um ihren außerirdischen Lehrer zu töten. Das Schuljahr nähert sich seinem Ende, und die Zeit für Attentat wird knapp. Da erhält Koro-sensai unerwarteten Besuch aus seiner Vergangenheit, eine Begegnung, die das Leben seiner Schüler auf den Kopf stellt.
Die mittlerweile 8-bändige Geschichte des Assassination Classrooms ist in Japan der dritterfolgreichste Anime aller Zeiten und nach einer beliebten Zeichentrick Serie gibt es nun endlich die Live Action-Verfilmung! In seinem Heimatland ist der Film der Blockbuster des Jahres noch vor der Konkurrenz aus Hollywood!
 
Was sagt denn die Story?
Die Fortsetzung der Verfilmung von Assassination Classroom Live Action beginnt ein halbes Jahr vor dem angekündigten Ende der Welt.
Der Zuschauer wird zum Start abgeholt, indem die bisherigen Geschehnisse kompakt wiedergegeben werden. Abgerundet wird dies durch eine charakteristische Vorstellung der heraus stechenden Schüler. Inzwischen hat sich an dem bisherigen Plan nichts verändert – Koro-sensei muss sterben.

Das alljährliche Schulfest steht vor der Tür, doch eine ernüchternde Tatsache lässt den bitteren Beigeschmack nicht verbergen. Die 3-E Klasse darf ihre Stände ausschließlich auf ihrem abgeschotteten Gelände eröffnen, sodass allem Anschein nach nicht mit großem Besucherandrang zu rechnen ist. Die trübe Stimmung verfliegt, als Koro-sensei seine größte Schwäche preisgibt. Er ist zwar übermenschlich schnell, doch ist er vergleichsweise körperlich sehr schwach. Sollten seine Schüler ihn gleichzeitig festhalten können, sollte dem erfolgreichen Mord nichts mehr im Weg stehen. Euphorisiert durch die neue Erkenntnis machen sich sogar Koro-sensei selbst, die hübsche Irina aka Bitch-sensei, sowie allerhand Schüler auf den Weg, um die geplante Bühnenvorführung zu bewerben. Die Regierung setzt zudem einen Scharfschützen mit dem Decknamen „Red Eye“ ein, der mithilfe von Koro-sensei auf interessante Art und Weise ins Theaterstück eingebunden wird.

Kayano, welche dem gelben Lehrer seinen Namen gegeben hat, stellt Koro-sensei eine Falle, indem sie ihn zu einem Unterstand lockt, welcher von Laken aus Anti-Lehrermaterial umzingelt wird. Während sie über die Berechenbarkeit des Lehrers spottet, gibt sie preis selbst Tentakel zu besitzen, welche aus ihrem Nacken um sie herum tänzeln. Der zunächst tendenziell eindeutige Kampf wird durch einen scheinbaren Schmerzanfall bei Kayano unterbrochen.
Nachdem sie sich wieder gefangen hat, offenbart sie, dass Kaede Kayano nicht ihr richtiger Name und ihre Schwester Aguri Yukimura sei. Niemand kennt diesen Namen, doch Koro-sensei weiß, was das zu bedeuten hat. Nachdem der Kampf mithilfe von Nagisa ohne Verluste beendet werden kann, verspricht Koro-sensei seine Vergangenheit offenzulegen.

Was sich für ein abgekartetes Spiel sich hinter den Kulissen verbirgt, vermag niemand zu ahnen.

Für Großansicht der Bilder bitte anklicken
Realverfilmung: Assassination Classroom - Part2
©2015 Fuji Television Network, Shueisha, J Storm,Toho,Robot © YUSEI MATSUI?SHUEISHA. All rights reserved
Realverfilmung: Assassination Classroom - Part2
©2015 Fuji Television Network, Shueisha, J Storm,Toho,Robot © YUSEI MATSUI?SHUEISHA. All rights reserved
Realverfilmung: Assassination Classroom - Part2
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Realverfilmung: Assassination Classroom - Part4
©2015 Fuji Television Network, Shueisha, J Storm,Toho,Robot © YUSEI MATSUI?SHUEISHA. All rights reserved
Realverfilmung: Assassination Classroom - Part2
©2015 Fuji Television Network, Shueisha, J Storm,Toho,Robot © YUSEI MATSUI?SHUEISHA. All rights reserved
Realverfilmung: Assassination Classroom - Part2
©2015 Fuji Television Network, Shueisha, J Storm,Toho,Robot © YUSEI MATSUI?SHUEISHA. All rights reserved

Wer spielt denn wen?
  • Ninomiya Kazunari als Koro-sensei (Stimme), dt. Stimme durch Claus-Peter Damitz: außerirdischer Lehrer
  • Ryosuke Yamada als Nagisa Shiota, dt. Stimme durch Claudia Schmidt: Schüler
  • Masaki Suda als Karma Akabane, dt. Stimme durch Marco Sven Reinbold: Schüler
  • Maika Yamamoto als Kaede Kayano, dt. Stimme durch Rieke Werner: Schülerin
  • Seika Taketomi als Rio Nakamura, dt. Stimme durch Carolin Sophie Göbel: Schülerin
  • Mio Yuuki als Yukiko Kanzaki, dt. Stimme durch Julia Bautz: Schülerin
  • Miku Uehara als Manami Okuda, dt. Stimme durch Christiane Werk: Schülerin
  • Kippei Shiina als Tadaomi Karasuma, dt. Stimme durch Tobias Brecklinghaus: Lehrer (Nahkampf)
  • Kang Ji-Young als Irina Jelavic, dt. Stimme durch Sabina Godec: Assassine und Lehrerin (Sprachen)
Regie führte Eiichiro Hasumi.
 
Was gibt’s denn für die Ohren?
Die Originalsprache, sowie die deutsche Ausführung werden in Dolby Digital 5.1 ausgeliefert.

Die deutsche Synchronausgabe bleibt dabei durchweg einwandfrei und überzeugt ein weiteres Mal. Das bewegt stellenweise sogar das Herz eines hart eingesottenen O-Ton-Liebhabers.
 
Gibt’s was zum Lesen?
Deutsche Untertitel sind für alle Freunde der originalen Sprachausgabe im Umfang enthalten.
 
Und wie sieht’s mit den Bildern aus?
Qualitativ sind auf der DVD-Ausgabe solide Bilder zu finden.

An der Integrität der Koro-sensei Animationen gibt es nichts auszusetzen, die Fortsetzung hat wieder überzeugt.
Besonders auffällig sind, gegenüber dem Vorgänger jedoch Farbtöne, welche die Stimmung und Emotionen in den jeweiligen Schlüsselszenen unterstreichen. Der Klassiker: kühles Raumbild mit warmem Fokus.


Redakteur Anime/Movie
Fazit:
Ich hatte Spaß – und das mehr als ich es dem Film zugemutet hätte.
In der Rezension des ersten Teils gab ich bereits bekannt, nicht der größte Fan von Realverfilmungen zu sein und habe davor ein wenig den Hut ziehen müssen. Perfekt war er nicht, jedoch unterhaltsam und das hat zu meiner Überraschung hier nicht nachgelassen.
Fortsetzungen erfüllen häufig das Klischee fehl am Platz zu sein. Nicht diese. Besonders, wenn man sich den Film mit Freuden anschaut, wird man es nicht bereuen.

Manche Fragen bleiben zu bestimmten Vorgängen offen, hinterlassen jedoch keine nachhaltigen Lücken. Der Film baut stellenweise Spannung auf, welche sich kurzfristig wieder verflüchtigt. Hat man den Großteil der Verfilmung gesehen, ist der restliche Verlauf im Großen und Ganzen absehbar.
Zweifelsohne haben die Macher etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen, was sich in noch mehr und noch dickeren Lachern äußert, was u. A. dazu beigetragen hat, dass mir dieser Teil besser gefiehl als dessen Vorgänger.
Wenn auch gewisse Stellen nicht ganz stimmig sind, sorgt der Film nicht nur im geringen Maß für ernst gemeinte Schmunzler, was das Herz des Zuschauers wärmt und einen zufriedenstellenden Eindruck hinterlässt.

Zusammenfassend ist die Fortsetzung zwar kein „Terminator 2“, doch werden Fans dieses Franchises mehr bekommen als sie vermuten. Betrachten wir es ehrlich, lohnt es sich in solch einem skurrilen Setup kaum große Fragen zu stellen. 
 
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.:Fans:.





 
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