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 Manga Check: Magi - The Labyrinth of Magic Band 1
 
Autor: Jennifer Hellhake

Magi - The Labyrinth of Magic Bd 1

Autor/Zeichner: Shinobu Ohtaka Magi - The Labyrinth of Magic Band1
Bände: Reihe
Seiten: 200
Preis: 6,95 €
Verlag: KAZÉ
ISBN: 978-2-88921-460-0
Genre: Abenteuer, Fantasy
FSK: ----

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Klappentext:
Aladin ist ein sonderbarer junger Bursche, der sich nie von seiner geheimnisvollen Flöte trennt. Sie beherbergt Ugo, einen riesigen, mächtigen Dschinn. Zusammen mit Ali Baba, einem mittellosen Kutscher und Träumer, macht er sich auf zu einem verheißungsvollen Abenteuer. Gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach dem Glück, auf die Spur der Verheißung, um ihrem Schicksal zu begegnen.
 
Inhalt:
 
1.Nacht: Sein Name ist Aladin
Aladins Geschichte beginnt in der Wüste. Er war durstig und hungrig und bat die Räuberbande um Hilfe. Natürlich wollten die Räuber ihm nicht helfen. Sie machten sich lustig. Allerdings rechneten sie nicht mit Ugo, der Aladin stets zur Seite steht.
Etwas weiter befindet sich die Oase Utan. Händler machten sich stets zu den Oasen auf, um dort ihre Waren zu verkaufen. Leila und Sahsa verkauften dort frische Melonen. Das Geschäft ging gut, sodass Leila schon bald Nachschub aus dem Wagen holen musste.
Doch als sie die Plane des Wagens öffnete, traute sie ihren Augen nicht. Da saß doch tatsächlich ein Wicht und macht sich über die Melonen her, der zudem auch noch die Frechheit besaß die Mädchen zu begrüßen. Er stellte sich den Mädchen mit dem Namen Aladin vor. Leila wurde wütend und erklärte Aladin, dass diese Melonen zum Verkauf standen. Aladin entschuldigte sich. Doch ungestraft kam er nicht davon. Leila gab ihm 3 Tage zu Arbeiten. Aladin lernt die Mädchen daraufhin näher kennen. Leila war einst mal ein Mitglied einer Räuberbande, sie hatte es bisher immer verheimlicht, um die Karawanen Leute nicht zu verunsichern. Aber es kam alles anders.
Schon bald würde die Karawane weiter ziehen. Die Entscheidung war nun Abhängig von der jeweiligen Route, die sie bereisen werden.

Leila gab dem Karawanen Führer den Tipp die Route 3 nicht zu wählen, da diese von Räubern belagert werden würde. Als Leila dann mitten in der Diskussion von verruchten Männern begrüßt wurde, flog ihre Vergangenheit auf. Wegen des Vertrauensbruchs wurde die der Karawane ausgestoßen und der Führer entschied sich nun auch für die Route 3. Ein Großer Fehler und nur Leila schien die Karawane noch retten zu können. Doch diese hatte bereits die Hoffnung aufgegeben, wenn da nicht Aladin wäre.
Gemeinsam mit Ugo besiegten sie die Räuber, die die Karawane überfallen hatte. Alles schien wieder gut zu laufen. Und die Reise ging in die nächste Stadt.
 
2. Nacht: Sein Name ist Ali Baba
Die Reise führt Aladin weiter. Eine Mitfahrgelegenheit in Ali Babas Wagen bietet ausreichend Platz für Abendteuer und Spaß.
Auch ein Weinhändler und eine Mutter mit ihrem Kind waren dabei. Der Weinhändler war gut genährt und hatte scheinbar viel Geld. Ali Baba hatte extra nur für ihn Äpfel bereitgehalten. So gierig wie der Weinhändler war, gab dieser nicht einen Apfel an die Mitfahrenden ab. Eine Gespräch folgt daraufhin, bei dem Ali Baba immer von dem Weinhändler, der sich für etwas Besseres hielt, gedemütigt wurde. Aladin erfuhr von den Dungeons und seinen Schätzen. Dort würde es auch sicher diese Magischen Gegenstände geben in dem sich die Freunde von Ugo verborgen hielten. Plötzlich gab es einen gewaltigen Lärm, der Wagen kam ins schleudern und ein Krater tat sich auf, in dem eine Wüstenhyazinthe lag. Die Blume war ziemlich bösartig und verschlang alles was sich in der Nähe befand. Der Weinhändler hatte sich recht ungeschickt bewegt, sodass das kleine Mädchen in den Krater und somit der Blume in die Fänge fiel.
Während alle noch schockiert waren, gab der Weinhändler nur einen Seufzer von sich. Wie gut dass sein geliebter teurer Wein nicht der Blume zum Opfer gefallen war. Das war auch der Punkt an dem Ali Baba die Geduld verlor und den Weinhändler erschlug. Ali Baba nahm sich eines der Weinfässer und rutschte gerade Wegs zur Blume den Krater hinunter. Tapfer schmiss er der Blume den Wein entgegen und befreite das Mädchen aus seinen Fängen. Nur leider reichte der Wein nicht um die Blume zu betäuben und zog nun Ali Baba als Frühstück vor. 
 
3. Nacht: Aladin und Ali Baba
Die Beiden wurden also Freunde. Schon bald stellte sich aber heraus, dass auf Grund des letzten Vorkommnisses Ali Baba in der Klemme stecken würde. Der Besitzer des Karrenteams erklärte, dass Ali Baba finanziell echt in der Klemme stecken würde, da der Weinhändler den Anspruch auf Schadensersatz erhob. Andernfalls würde Ali Baba versklavt werden. In der Not heraus erklärte Ali Baba, dass Aladin und er schon bald einen Dungeon bezwingen würden und er dann genügend Geld hätte.
Nur eines gefiel Aladin dabei nicht. Ali Baba hatte ihn Gefolgsmann genannt. Dies hatte ihn sehr gekränkt. Ali Baba versuchte alles um Aladin wieder aufzumuntern und so sammelte er all sein erspartes Geld und ging mit Aladin in ein Freudenhaus. Allerdings zeigte dies keine Wirkung auf Aladin. Erst als Ali Baba ihm noch einmal beteuerte, dass Aladin sein Freund sei.
 
4. Nacht: Die Dungeon Suite
Aladin und Ali Baba machten sich also auf den Weg zum Dungeon. Der 7. Dungeon Amon sollte das erste Abendteuer für die Beiden sein. 10 Jahre hatte es niemand geschafft ihn zu bezwingen. Doch ehe Sie das Portal zum Dungeon erreicht hatten, kehrte Ali Baba auf dem Absatz um. Er wollte eben nicht unvorbereitet in den Dungeon gehen. Waffen und Proviant fehlten noch.
Auf dem Markt trafen sie dann auf ein Mädchen, welches einen großen Kopf Äpfel trug. Ali Baba hatte das Mädchen nicht rechtzeitig gesehen und stieß versehentlich gegen sie. Die Äpfel kullerten über den ganzen Markt. Aladin wollte ihr schnell helfen, aber die Äpfel waren schon wieder im Korb. Mit einem schmollenden Gesicht ging das Mädchen weiter. Die Jungs bemerkten die Kette an ihren Füßen. Sie war eine Sklavin.
Naiv wie Aladin war, trennte er ihre Ketten, damit sie besser laufen könnte. Doch das zog wieder allerhand Ärger mit sich. Diese heldenhafte Tat galt als Sklavenraub.
 
5. Nacht: Abenteuer
Da war es also geschehen. Die Sklavenketten des Mädchens waren durchtrennt. Und Aladin verstand nicht warum alle so entsetzt waren. Zu allem Übel kam auch der Weinhändler dazu, der auf seinen Schadensersatz von 1000 Dinar wartet. Der Hohn stand ihm schon in den Augen. Aladin mochte ihn schon gar nicht leiden und blies ihm den Marsch. Ehe es dann doch zu brenzlig wurde, zog Ali Baba Aladin vom Geschehen weg. Sie flohen.
 
6. Nacht: Im Dungeon
Die Flucht endete, als die beiden durch die Pforten des Dungeon Amon fielen, dicht gefolgt von dem Emir und dem Sklavenmädchen, welches die Jungs auf dem Markt bereits kennen gelernt hatten.
Im Dungeon standen die Jungs vor der ersten kniffligen Aufgabe. Ein Raum voller Türen und doch nur eine Tür sollte die richtige Richtung zeigen. Doch einfach irgendeine Tür auszuprobieren schien unüberlegt. Bis sie die Hinweise an den Türen fanden.
Diese Türen wurden also schon einmal besucht und es schien immer die Falsche Tür gewesen zu sein, denn sonst wäre der Dungeon ja bezwungen worden in den 10 Jahren.
Es musste also eine Tür geben die kein Zeichen hatte. Und tatsächlich, da war eine solche Tür, die die Beiden in den nächsten Raum führte. Hier hingen riesige Eier von der Decke herunter. Noch wusste niemand welche Gefahr nun auf sie lauerte. Denn in den Eiern schlummerten Slime, sogenannte Dungeon Lebewesen. Kann Aladin diese Gefahr bezwingen?

Zeichnungen und Panelaufteilung:
Shinobu Ohtaka San hat einen sehr interessanten Stil. Er ist irgendwo simpel, denn es sind in den Manga Panels kaum Schatten oder Licht zu erkennen. Die Haare sind eben so simpel gezeichnet, obwohl die Frisuren eher aufwendig gestaltet sind. Sie arbeitet aber gern auch mit Chibi Versionen ihrer Charaktere. So sitzt Ali Baba als kleiner Rundlicher Knirps im Wagen und stopft sich eine Melone nach der anderen in den Bauch.
Mit viel liebe zum Detail sind die Umgebungen gestaltet, ob Stadt, Oase, Wüste oder Dungeon.
Die Panel sind in einer sauberen Anordnung und sind in Japanischer Reihenfolge zu lesen. Eine Überlappung der Panels gibt es nicht.
 
Infos:
Shinobu Ohtaka San ist am 9. Mai 1983 in Tokyo geboren. Ihre Werke sind Sumomomo Momomo und natürlich Magi: The Labyrinth of Magic
In Japan erschien Magi: Labyrinth of Magic das erste mal im Jahr 2009. Der gleichnamige Anime wurde erstmals im Oktober 2012 ausgestrahlt und kam dann am 29. Oktober 2013 von Kaze verlegt und herausgegeben.


Jennifer Hellhake - Event/Manga Redaktion
Fazit:
Für jemanden wie mich, der wirklich wählerisch mit seinen Mangas ist. Gerade was Abenteuer-Mangas betreffen, bin ich echt positiv überrascht. Magi hat etwas sehr niedliches an sich und die Zeichnerin versteht es ihren Charakteren das Geheimnis der 1001 Nacht zu verleihen.
Ich würde sagen, das ist es echt mal Wert.
 

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