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 Manga Check: Heimliche Blicke Band 2
 
Autor: Jennifer Hellhake

Heimliche Blicke Band 2 (Nozoki Ana)
Autor/Zeichner: Wakoh Honna Heimliche Blicke Bd2
Bände: Reihe
Seiten: 160
Preis: 6,95 €
Verlag: KAZÉ
ISBN: 978-2-8892-1484-6
Genre: Ecchi, Erotik,
FSK: 16 Jahre

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Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich gedacht habe, das Heimliche Blicke doch ähnlich aufgebaut sein könnte, wie Kazu Aki’s Manga Love Story.
Doch da scheine ich mich geirrt zu haben. Denn Heimliche Blicke ist nicht eine Aufklärung in Sachen Liebe und Sex.
Wir als Leser werden direkt in das Geschehen hineingeschleudert. Und ja es kommt doch einen so vor, als wenn alle weiblichen Charaktere in Wakoh Honnas „Heimliche Blicke“, ein bisschen arg nymphoman sind.
An dieser Stelle wird es denke ich für die Leser, die noch unberührt von Lust und Leidenschaft im Bett sind, ratsam mit dem Lesen aufzuhören... oder doch nicht?
Beginnen wir von Vorn.
Der Student Tatsuhiko ist nach Tokio gezogen. Jedoch stellt er eine kleine Unannehmlichkeit dort fest. Seine Wohnung hat ein winziges Lock zur Nachbarwohnung. Tatsuhiko fühlt sich unwohl und beobachtet. Doch als er seine Nachbarin zur Rede stellen will, verliert er das Gleichgewicht und findet sich in einer misslichen Lage wieder.
Seine Nachbarin hat ein Geheimnis und hat nun Tatsuhiko mit diesem kleinen Missgeschick in der Hand. Mittels dieses Werkzeugs zwingt sie ihn, das Voyeur-Spiel auf dem sie so steht, mitzumachen.
„Montags, Mittwochs und Freitags darfst du gucken. Dienstags, Donnerstags und Samstags bin ich dran. Sonntags ist Pause!“

Mit dem 2. Band werden wir also wieder mitten ins Geschehen geschleudert. Tatsuhiko ist schon längst nicht mehr die Jungfrau die er noch zu beginn des 1. Bandes gewesen ist. Inzwischen ist er mit der hübschen Yuri zusammen und trifft sich mit ihr in der Woche in einem Hotel. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn Tatsuhiko will nicht von seiner Nachbarin Emiru bei der trauten Zweisamkeit beobachtet werden. Doch immer und immer wieder, muss er an Emiru denken.
Als er sich am Freitag von Yuri verabschiedete, trifft er in der U-Bahn rein zufällig auf Emiru. Dummerweise ist die U-Bahn sehr voll, sodass sich Emiru regelrecht an ihn pressen muss. Und schon sind wieder diese Gedanken da.... So weich und warm ....
Als sie die U-Bahn endlich verlassen konnten um den Heimweg weiter fortsetzten, beobachteten sie einen Streit zwischen einem Pärchen. Es war allerdings schon ziemlich dunkel, sodass die Beiden nicht erkennen konnten wer sich dort stritt. Dann kam die Frau weinend auf sie zu und Tatsuhiko musste feststellen, dass es sich um seine Lehrerin gehandelt hatte.
 
Die Lehrerin unterdrückte die Tränen sofort und lud die Beiden auf ein Getränk ein. Tatsuhiko muss feststellen, dass Emiru sehr direkt ist, auch gegenüber ihrer Lehrerin. Und so kam es, dass Handynummern ausgetauscht wurden.
Später am Abend an der Haustüre meinte Emiru zum Abschied: „Glaub mir, sie wird dich anrufen“ Tatsuhiko konnte dies allerdings nicht glauben. Warum sollte sie ihn anrufen, wenn eine Frau wie Emiru sie doch besser verstehen konnte.

Und tatsächlich erhielt er einen Tag später einen Anruf. Tatsuhiko fand seine Lehrerin besoffen am Bahnhof. Da er sie dort nicht liegen lassen konnte, nahm er sie mit nach Hause. Doch scheinbar war sie noch bei Bewusstsein und begann ihr verführerisches Spielchen. Und wieder schlich sich der Gedanke an das Voyeur-Spiel in Tatsuhikos Kopf. 
Auch dieser turbulente Abend nahm Gott sei dank noch ein glückliches Ende. Außer ein bisschen Grabschen ist nichts passiert und die Lehrerin schlief ein. Dank Emirus Hilfe wachte sie dann in Emirus Wohnung wieder auf. Emiru und Tatsuhiko hatten es verheimlicht, dass sie direkte Nachbarn waren.
Allerdings wusste die Lehrerin am nächsten Tag wieder alles und bedankte sich bei Tatsuhiko.
 
Am Wochenende darf Tatsuhiko, Yuri nicht sehen. Yuris Eltern verbieten den Ausgang am Wochenende. Tatsuhiko beschäftigt sich so an den Wochenenden mit der vielen Arbeit, als plötzlich seine neue Arbeitskollegin pitschnass vor seiner Haustüre steht.
Tatsuhiko glaubt, dass sie etwas von ihm möchte und versucht die Wohnung zu verlassen, noch ehe sie geduscht hatte. Doch er war zu langsam, denn Nanami warf sich ihm direkt nackt entgegen, sodass er nicht mehr die Möglichkeit hatte zu fliehen.
Aus dieser verführerischen Lage, wurde allerdings schnell eine missliche Lage. Denn Nanami war die Freundin und Komplizin von Horii, der Emiru ins Bett bekommen will.
Nanami öffnet also Horii und seinen Kumpels die Tür und es wird für Tatsuhiko gefährlich. Im ersten Band hatte Horii fast Emiru vergewaltigt, doch Tatsuhiko hatte Emiru mit einem Wecker dafür bewahrt.

Nun versucht Horri über Tatsuhiko an Emiru heranzukommen und abzurechnen.
Allerdings hatte Horii nicht mit Emiru gerechnet, die so plötzlich mit Benzin und Feuer in Tatsuhikos Wohnung steht. Emiru rettet so Tatsuhiko und Tatsuhiko und gewährt Emiru einen freien Wunsch.
„Ich möchte dich einmal in mich spüren“

Natürlich ist Heimliche Blicke ein Manga, welches Wert auf weibliche Rundungen legt. Und dennoch kommen die Details in den Haaren und Augen nicht zu kurz.
Die Umgebung darf natürlich dabei nicht fehlen, denn es ist verblüffend, wie schnell sich die Umgebung der Charaktere mit ihrer Handlung dann ändern kann. 
Wusstet ihr eigentlich, dass es in Japan verboten ist, das männliche Glied zu zeichnen? In Heimliche Blicke, kann man dies sehr gut sehen.
Das Männliche Glied wird in der Japanischen Manga / Anime Kunst entweder nur als weißen Fleck oder als Alien dargestellt. Aber niemals als menschliches Glied.
 
Passend zu den Inhalten und der Altersempfehlung des Verlags wird das Taschenbuch im üblichen Manga-Format, das sich von rechts nach links liest und in Schwarzweiß gedruckt wird, eingeschweißt verkauft.
 



Jennifer Hellhake - Event/Manga Redaktion
Fazit:
 
Je mehr ich mich nun in diese Manga-Rheine hineinversetze, weiß ich doch, dass ist sicher kein Manga für Kinder und die Altersbeschränkung ist wirklich gerechtfertigt.
Für erwachsene Leser, wahrscheinlich eher männliche Leser als weibliche, die Hentai und vor allem auch Ecchi Storys lieben, ist Heimliche Blicke echt super. 
Ihr wollt wissen was ein Ecchi von einem Hentai unterscheidet?
Ein Hentai ist mit dem uns deutsch bekannten Porno zu vergleichen, während ein Ecchi eher einen Softporno gleich kommt, bei denen Liebkosungen und vor allem Handlung wichtig sind.

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