Newsletter | Forum | Fan-Shop |
Fehler Melden
 Mihaus Japan-Blog - One Piece Gold

Ahoi ihr Landratten :D

Grüße aus unserem liebsten Inselstaat! In den letzten Tagen bin ich verstärkt in piratiger Stimmung. Nein, damit meine ich nicht meine Parteizugehörigkeit, sondern meine Liebe zu One Piece!

Habt Ihr schon den neuen One Piece Kinofilm “One Piece Gold” gesehen? Ich hatte diese Woche das Glück und die Ehre die Originalfassung auf Leinwand im Herkunftsland anzusehen und ich wäre fast geplatzt vor Freude über diese Tatsache!
So ging ich mit zwei Freunden in ein kyōtoer Kino, wir kauften uns Getränke und Popcorn und begaben uns in Richtung Filmsaal. Am Eingang erwartete uns dann auch schon die erste positive Überraschung: Jeder Besucher, der ein Ticket für den neuen One Piece-Film vorzeigen konnte, bekam ein Sketchbook und ein Spielkarten-Päckchen als Geschenk dazu! Während im Sketchbook die Skizzen der neuen Outfits der Charaktere gezeigt wurden, zierten verschiedenste Figuren aus dem One Piece-Universum die Spielkarten! Ein Traum, sag ich Euch!

Der Film war herrlich! Durch die Mischung aus Bild, Ton und meinen geringen Kenntnissen in der japanischen Sprache war der Film gut verständlich. Die Story und die Message hinter dem Film haben mir sehr gefallen. So hatte es die Crew rund um Strohhut-Ruffy in diesem Film mit ihrem (in meinen Augen) bisher stärkstem Gegner zu tun, auf welchen ich - wegen Spoilergefahr - nicht näher eingehen will. Aber wenn Ihr Euch den Film ansehen wollt, versucht Ihn unter den Aspekten von Geldwahn, Autokratie und Überwachung zu betrachten! Drei wichtige Themen, welche bei näherem Betrachten in diesem Film angeschnitten werden!
Doch natürlich lag das Hauptaugenmerk auf der Strohhut-Bande und ihrem sowohl coolen als auch komödiantischen Auftreten.

Neben dem prägenden Kinobesuch, nutzte ich den Besuch meiner Schwester in Japan dazu aus, die auch für mich neue Umgebung kennenzulernen. Wir Ihr wisst, bin ich am 1. August nach Kyōto gezogen und das bedeutet, dass ich hier wieder eine neue Gegend zum erkunden habe (Fotos wie gewohnt auf Instagram bei mihau_travel_exp).

Auch hier habe ich unweit meines Hauses einen Teich. Der Takaragaike (宝ヶ池) ist flächentechnisch nicht vergleichbar mit meinem liebsten Biwako, durch seine Lage mitten im Wald jedoch überzeugt er mit seiner Schönheit!
Somit habe ich nicht nur den Kamo-Fluss in der Nähe, sondern auch den Takaraga-Teich <3
Der berühmte Manshuin-Tempel befindet sich ebenfalls in der Nähe, als wir ihn jedoch besuchen wollten, war es noch zu früh, um ihn von innen anzusehen. Dafür ist der Feldweg zum Manshuin sehr idyllisch.

Da meine Schwester ein großer Pokémon-Fan ist, besuchten wir auch das Poké-Center in Kyōto, über dessen Eröffnung dieses Jahr Anime-Thunder sogar [berichtete].
Wie damals schon versprochen, besuchte ich diesen speziellen Laden. Die Auswahl an Goodies, Plüschtieren und Süßigkeiten war überwältigend! Sehr angetan haben mir aber die Pikachu-Plüschis, welche ein traditionelles Kimono trugen. Diese Plüschtiere kann man nur im Poké-Center in Kyōto erwerben. Im Poké-Center in Ōsaka z.B., gab es diese Rarität nicht mehr.

Weiterhin setzten wir uns mit einer Freundin zu dritt abends am berühmtesten Schrein Kyōtos hin und fingen mit dutzenden anderen Japanern Pokémon via Pokémon GO. Meine Schwester war erstaunt, wie viele Pokémon es hier in Kyōto gibt, welche in Deutschland nicht regelmäßig auftauchen. Vor allem am Yasaka-Schrein konnten wir ein paar nicht so oft gesehene Pokémon, wie Kabuto oder Dragonir, fangen.

Während unserem Ausflug nach Ōsaka besuchten wir nicht nur das dortige Poké-Center, sondern auch den dortigen Disney-Store, den Ghibli-Laden und den sogenannten Mugiwara-Store (Strohhut-Laden), welcher ein Laden mit unzähligen One Piece-Goodies ist. Kurz vor meiner Heimkehr nach Deutschland werde ich diesen Laden wohl leerkaufen müssen ;)

Nach der Shopping-Tour gingen wir noch mit ein paar Kollegen vom Wrestling-Circle auf die G1 Climax, welches eine Wrestling-Tour ist, die auch Halt in Ōsaka macht. Wir bewunderten Wrestler wie EVIL oder Tama Tunga (dass waren die zwei einfachsten Namen) und ließen uns für unser Wrestling-Training inspirieren. Sehr auffällig war, dass es neben den vielen japanischen Wrestlern, welche alle sehr begabt waren, auch viele Nicht-Japaner in den Ring stiegen.

Der Saal war prall gefüllt mit Fans des Show-Kampfsports. Man sah sowohl Väter mit ihren Söhnen, junge Schüler als auch junge Frauen, welche gefühlt am lautesten schrien...oftmals den Namen des am besten aussehenden Wrestlers :D
Mein persönlicher Favorit war der Wrestler Michael Elgin. Googelt ihn mal, dann wisst ihr vielleicht warum (Tipp: Er sieht genauso aus wie ich :P ).

Zum Schluss will ich Euch noch meine kulinarischen Erfahrungen mitteilen. So wagte ich mich zusammen mit meiner Schwester an japanische Subway- und KFC-Restaurants. Während Subway in Japan nicht allzu breitflächig vertreten zu sein scheint, war KFC voll mit jungen und alten Japanern. Ein junger Mann freute sich so sehr, dass seine Mutter ihm ein Hühnchen-Menü gekauft hat, dass er vor der Kasse genüsslich die Augen schloss und mit einem leisen Stöhnen die letzten Sekunden seiner Vorfreude genoss.

Da ich mir bei KFC stets das Burger-Menü kaufe, kann ich hier nur darüber sprechen. Die Menüs sind kleiner, aber dafür auch teurer -.-. Geschmacklich äußerst befriedigend. Mein Burger quillte über, weil ein großes Stück Hühnchen reingequetscht wurde. Allgemein scheinen die Hühnchen in den japanischen KFC-Restaurants größer zu sein, weswegen sich ein Hühnchen-Menü preislich mehr lohnen könnte. Sehr überzeugend waren die Pommes, welche “Curly Potato” hießen.

Mein persönlicher Favorit in Deutschland - Subway - überzeugte auch in Japan. Das Brot ist zwar weicher als in Deutschland, schmeckt aber dadurch nicht schlechter. Ich kaufte mir ein Sub, welchen man so in Deutschland nicht finden kann: Ei, Bacon und Schinken. Dieser schmeckte fabelhaft! Ein großer Minuspunkt waren jedoch die Cookies. In Deutschland sind die Cookies beim Subway für mich ein Teil des Menüs, welches man nicht einfach so weglassen kann. Die Japaner scheinen die Relevanz dieses Desserts nicht begriffen zu haben und so hat man nicht mal die Möglichkeit, sich ein Cookie im Menü zu kaufen.

Dafür kann man sich Cookies separat für 130 Yen (ca. 1,30 Euro) kaufen. Diese sind geschmacklich jedoch in keinster Weise so lecker, wie unsere Deutschen Subway-Cookies. Conclusio: Sub - geil, Cookie - Dreck.

In diesem Sinne, bis zur nächsten Woche! Solltet ihr irgendwelche Wünsche oder Anregungen zu meinen Berichten haben, sagt einfach via FB oder Mail Bescheid :)

Euer Mihau













 
Print

Powered by Contrexx® Software