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 Mihaus Japan-Blog - Nahtoderfahrung beim Sushi-Essen

Einen wunderschönen guten Abend/Tag :)

Nach einer sehr entspannten Woche, melde ich mich hier bei Euch, meinen
lieben AT-Fans :)

Auch wenn ich Okinawa zum Relaxen sehr gut genutzt habe, am besten entspannen kann man eben doch nur zuhause. Ich nutzte die Zeit daheim in Kyōto zum Organisieren von verschiedenen Sachen: Einerseits beginnt langsam die Zeit, in der man sich wieder nach einer Wohnung in Tübingen, wenn ich wieder zurück bin, umschauen sollte. Auf der anderen Seite laufen bei der deutschen Piratenpartei schon die Vorbereitungen zur Bundestagswahl und am Samstag durfte ich wieder in die Deutsche Samstagsschule und musste hierfür den Unterricht vorbereiten.

Das Wetter spielte mit: Es hat aus Eimern geschüttet! Einmal wollte ich mich mit einem Freund treffen und musste hierfür mit dem Fahrrad ca. 20 Minuten in die Stadt fahren. In dieser Zeit fing es plötzlich an, richtig stark zu regnen, wodurch meine hellgrüne Hose aussah, als ob sie nahezu komplett dunkelgrün war.
Lustigerweise haben wir bei diesem Wetter auch die Wäsche am Balkon aufgehängt...“Ach es wird schon nicht regnen“ war wohl eine Lüge xD.

Mit ebendiesem Freund besuchten wir den großen Garten im Heian-Jingū-Schrein. Ein herrlicher Garten mit vielen großen Teichen, in welchem riesige Fische schwammen. Über manche Teiche führten große überdachte Brücken, auf welchen man sich hinsetzen und die Aussicht genießen konnte. Auch wenn man Eintritt zahlen musste, war es ein sehr schöner Tag an einem entspannenden Ort.

Auch den Botanischen Garten hier in Kyōto habe ich besucht. Wenn man die Woche zum Entspannen nutzt, dann gehören gemütliche Spaziergänge umgeben von Natur einfach dazu ;) Zugegebenermaßen war der Botanische Garten (wieder mal trotz Eintritt) der bisher schönste Garten, den ich gesehen habe. Er beinhaltet verschiedenste Pflanzenarten und wurde auch optisch mithilfe von Windmühlen, Fontänen und Sitzbänken aufgepeppt. Pokémon Go konnte man auch ohne Probleme spielen ;)

Ich kann Euch hier die ganze Zeit von der Schönheit der Gärten erzählen, aber am besten ist es, es selbst zu sehen. Deswegen genießt die Fotos hier im Blog. Wenn ihr aber öfter, als nur ein Mal in der Woche, Fotos aus Japan sehen wollt, dann folgt mir doch auf Instagram unter mihau_travel_exp ;)

Trotz der ganzen Entspannung musste ich diese Woche ungefähr 10 Minuten richtig bangen und erlebte eine Nahtoderfahrung!
Mit zwei Freunden war ich nämlich in einem Running-Sushi-Restaurant namens Kura-Sushi (Empfehlung!). Neben meinen Lieblingsgerichten wie Lachs-, Hamburger- oder Chickensushi fand ich auf Fugu-Sushi! Fugu ist die japanische Bezeichnung für „Kugelfisch“, welcher bekanntermaßen giftig ist. Richtig zubereitet, wie es nur in Japan gemacht werden kann, kann man diesen Fisch aber verzehren. Aufgrund der speziell gebrauchten Ausbildung, sind die Preise für Fugu dementsprechend teuer. Bei Kura-Sushi zahlt man jedoch 100 yen pro Teller à 1-2 Sushi. Ein Fugu-Sushi für 100 Yen klingt also nicht nach besonders hoher Qualität (ca. 1 Euro!). Ein Freund und ich probierten jedoch unser Glück und aßen jeweils ein Gericht mit Kugelfisch....
Geschmacklich war es nichts Besonderes. Ich bin kein großer Fischliebhaber, weswegen es mir eher nicht schmeckte. Die Konsistenz war sehr zäh, fast schon zu zäh.

Das schlimmste war jedoch die Todesangst, welche ungefähr 10 Minuten nach dem Verzehr andauerte. Wenn bis dahin nichts passiert ist, ist man normalerweise sicher und der Fugu war gut zubereitet (habe ich mir sagen lassen...).
Dieser Blog soll also der Beweis sein, dass ich Kugelfisch überlebt habe und nun nicht mehr viel Geld für diese Erfahrung ausgeben muss ;)
Und bevor ihr Euch alle wundert: Ja, es gibt dort wirklich Hamburger- und Chickensushi! Und es ist verdammt lecker!

Das Ausruhen hat morgen jedoch ein Ende, da ich wieder in den Flieger steigen werde :)
Mehr dazu gibt es dann aber nächste Woche :)

Bis dahin: gehabet Euch wohl Freunde :)











 
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