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 Mihaus Japan-Blog - Ein Gewinner wurde gekürt!

Servus Leute! Ich setze mich heute verspätet an das Verfassen des kurzen Blogeintrags, da ich lange Zeit über den Gewinner meines Gewinnspiels nachdenken musste....
Quatsch :D

Es gab nämlich nur eine Bewerberin! Aber dafür was für eine! Schaut Euch das Bild an! <3

Ich würde Dich, liebe Sandra, bitten, mir via Mail deine Adresse zu schicken, sodass ich das kleine Päckchen in Richtung Deiner talentierten Hände senden kann! :)

Die Klausuren sind bei mir vorbei. Kanji und Grammatik habe ich mit 87,5 und 90 Punkten (von 100) für meine Verhältnisse sehr gut bestanden und warte nur noch auf die Ergebnisse der anderen zwei Prüfungen. Eine davon ist die Note für eine Präsentation für den Konversations-Unterricht. Für diesen konnte sich jeder ein Thema aussuchen, welches ihn/sie interessiert und es vorstellen. Wie mein Kurzreferat über die Piratenpartei ankam, werde ich dann am Freitag erfahren! :)

Direkt nach den Klausuren fuhr ich mit meinen zwei Mitbewohnern ganz gemütlich nach Osaka. Wir spazierten langsam umher und trennten uns irgendwann, doch einen komischen Laden durften wir gemeinsam besuchen. Es handelt sich um einen Militär-Shop mit allerlei, zugegebenermaßen optisch sehr stylischen, Militärkleidungen.

Doch man muss sich nicht sonderlich gut umsehen um etwas zu bemerken, was es in Deutschland (glücklicherweise) niemals so offensichtlich geben würde. Shirts, Broschen, Mützen, Bücher, Flaggen ... alles voll mit Hakenkreuzen! Es war ein sehr komisches Gefühl, einen Stapel sich gut verkaufender SS-Shirts zu sehen oder eine kleine Brosche mit dem Symbol des Nationalsozialismus für 1500 Yen zu bemerken.

Die Otaku-Gemeinde in Japan ist sehr vielfältig. Während man bei uns eher Manga- und Animefans mit diesem Begriff meint, sind Otaku in Japan Menschen, welche ihr Leben für ein Hobby jeglicher Art opfern, dies muss nicht nur Manga oder Anime sein.
So gibt es die verschiedensten und interessantesten Formen! Neben den an Bahnhöfen oft vorzufindenden Bahn-Otaku, gibt es auch Otaku, welche man bei uns ggf. als Militär-Freaks bezeichnen würde. Ich vermute sehr stark, dass dieser Laden, dieses Klientel, welches Originalklamotten oder gute Replika von verschiedenen, vor allem auch historischen, Militäreinheiten sammelt, bedient.

Auch wenn diese Vorstellung nicht so bedrohlich wirkt, wie die Vorstellung einer großen Nazi-Szene in Japan, war es trotzdem ein sehr komisches Gefühl!

Dies solls für diese Woche gewesen sein. Langsam komme ich wieder in den Abenteuer-Modus zurück und werde demnächst wieder mehr berichten!

Bis dahin Grüße,
Mihau

 




 
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