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 Mihaus Japan-Blog - Die Reise zur Hood
Servus Leute,
ich bin am 28. März losgeflogen und am 29. März in Kyoto angekommen. Heute will ich Euch etwas über die Reise und über die ersten Tage erzählen.

Um 15:40 Uhr flog mein Flieger von meinem bisherigen Lieblingsflughafen in München nach Dubai los. Nach drei Stunden Wartezeit in Dubai ging es dann zum Kansai International Airport in Osaka. Ich flog mit der Fluggesellschaft Emirates, welche ich persönlich loben kann. Beide Flüge waren äußerst angenehm, wobei mir persönlich der erste Flug nach Dubai besser gefallen hat, da ich glücklicher- und zufälligerweise eine ganze 3er-Sitzreihe für mich beanspruchen konnte, was mich sehr glücklich gestimmt hat. Auch das Essen, Reis mit Hühnchen und viele weitere Zusätze, war schmackhaft.
Nachdem ich den Dubai’er McDonald’s analysieren konnte, flog ich 9 Stunden lang nach Osaka. Dieser Flug war offensichtlich voller und ich hatte nun weniger Platz, als beim ersten Flug. Diesen Flug habe ich fast ganz verpennt. Wenn ich nicht geschlafen habe, schaute ich Serien auf dem breitgefächertem Entertainprogramm von Emirates (großes Lob!). Ebenfalls sehr lobenswert ist die ständige Verfügbarkeit von WLAN während dem Flug, was mir erlaubte ständig mit Freunden und Familie Kontakt aufzunehmen und die Flüge nicht zum langweiligen Event gemacht haben, wie ich es bisher kennenlernen durfte.

In Osaka ging dann das Offizielle los. Gleich nachdem man das Flugzeug verlassen hat, wurde man in einen großen Raum geführt, in welchem die Angekommenen in drei Gruppen aufgeteilt wurden: Japaner, Re-Entry (Nicht-Japaner, welche schon in Japan waren und wieder zurückkehren) und den Rest (=Ausländer). Natürlich war die Reihe der letzteren Gruppe die längste, da man als Ausländer viele Formalien ausfüllen muss, ehe man einen in das Land reinlässt. So musste ich nach 1 Stunde Warterei mehrmals bestätigen, dass ich keine Drogen mitführe, Fingerabdrücke und Foto wurden gemacht und ich bekam meine “Residence Card” (ehemals “Alien Card”), einen Ausweis welcher bestätigt, dass ich als Ausländer berechtigt bin in Japan zu sein und den ich immer mitführen muss.
Gleich danach nahm ich mein Gepäck, welches nochmal am Zoll gecheckt wurde (Ich sehe wohl aus wie jemand, der gerne Drogen in andere Länder improtiert xD) und stieg auch schon in das davor reservierte Taxi (http://www.yasaka.jp/), welches mich direkt vor die Haustür meines Gasthauses fuhr. Der Taxifahrer und mein Mitfahrer waren sehr nette Menschen, welchen meine japanische Aussprache sehr gefiel (leider ist das aktuell das einzige an dieser Sprache, was mir gut zu gelingen scheint :P).

Mein Platz im Gasthaus besteht aus einem Bett in einer 10-Mann-Wohnung. Da der Platz dort also sehr beschränkt ist und ich für den Anfang viel Geld bei mir trage, erlaubten mir meine Kommilitonen netterweise meine Sachen in ihrer Wohnung abzustellen, bis die Uni beginnt und ich meine Gastfamilie kennenlerne. So begann ne gammlige Session mit 7 Kommilitonen, nachdem ich einen 40-minütigen Nachtspaziergang mit dem ganzen Gepäck getätigt habe. Kyoto ist sehr schön nachts.

Nach einem vierstündigen Schlaf (#Jetlag) begann also mein erster Tag in Kyoto, welchen ich zu einem morgendlichen Spaziergang in Richtung Universität und kaiserlicher Palast nutzte. Nachdem ich in die Wohnung der noch schlafenden Kommilitonen hereinspazierte (Hier kann man seine Türen einfach offen und seine Fahrräder stehen lassen, ohne dass jemand einbricht oder etwas klaut!!!), gingen wir auf eine Städtetour in Richtung Gion (Geiko/Geisha-Viertel). Auf dem Weg erlebte ich mein ersten buddhistischen Tempel (Daihonzan Hyakumanben Chionji) und konnte viele schöne Fotos machen aber vor Allem: Ruhe geniesen. Kaum geht man nur in die Nähe des Tempels - oder in eine Nebengasse - verstummt der Lärm von den Hauptstraße sofort! Eine schöne Eigenheit Kyotos.
Den wohl berühmtesten shintoistischen Schrein Kyotos, den Yasaka Schrein, besuchten wir ebenso. Doch war dieser, genau wie das Geisha-Viertel, voll von Toursiten, welche in der Kirschblüten-Saison, welche zurzeit läuft, Japan besuchen. Auch wenn ich die Möglichkeit hatte, Maiko (Geisha in Ausbildung) zu betrachten, handelte es sich hierbei eher um einen kurzen Rush zwischen verschiedenen Touristen. Wenn Kyoto mal ruhiger ist, gönne ich es mir nochmal in Ruhe.

Der Abend wurde in einem Elektroladen und in einer Pachinko-Halle ausgeklungen :) Ich bin zwar nur gerade mal ein Tag in Kyoto, es kommt mir aber so vor, als ob ich schon eine ganze Woche an Erlbenissen hinter mir habe.

Der nächste Eintrag kommt dann, nachdem ich meine Gastfamilie kennengelernt habe :) Bis dahin seid ihr weiterhin angehalten, mir Eure Fragen und Wünsche, sowie Lob und Kritik an mihau [at] anime-thunder [dot] de (at durch @ ersetzen und dot durch .) zu senden. Des Weiteren ist die Kommentarfunktion auf Facebook (www.facebook.com/AnimeThunder.de) oder mein Profil auf ask.fm (www.ask.fm/mihautheruler)

Aufgrund dessen, dass die Kapazität auf Anime-Thunder.de begrenzt ist, lade ich Euch auch herzlich auf meinen Instagram-Account ein (Nick: mihau_travel_exp), auf dem regelmäßig nette Aussichten und Motive aus meinem Leben in Japan gezeigt werden.






 
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