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 Preview: Through the Woods
 
Autor: Vincent Freudenreich

Wenn man an Horrorspiele denkt, so fallen einem viele verschiedene Shockerszenen ein in welchen dem Spieler etwas ist Gesicht springt, einem die Audioboxen um die Ohren fliegen oder eine gruselig blutige Gestalt unter dem Bett hervorkriecht, vor der man als Kind immer schon Angst hatte. Beim norwegischen Indie-Game Through The Woods vom Entwicklerteam Antagonist ist dies jedoch nicht der Fall. Hier sorgen eine wohl überlegte Sound und Bildgestaltung, in Verbindung mit einer passenden Story, für eine durchgehend spannende Gruselstimmung.

Wenn man einmal an seine Kindheit zurückdenkt, so war die Welt eine ganz andere. Alles war irgendwie magisch, erstaunlich und spannend. Die ganze Welt war ein großer Spielplatz. Doch jeden Abend wandelte sich dieser Spielplatz zu einer Welt in deren Schatten es nur so vor Monstern und Ungeheuern wimmelte. Es brauchte keine besonderen Geräusche oder schnellen Bewegungen um einem eine Gänsehaut über den Rücken laufen zu lassen. Genau hier setzt das Team von Through The Woods an, um ein Horrorspiel der etwas anderen Art zu erschaffen.

Bei Through The Woods handelt es sich um ein Walking-Game, in welchem der Spieler in erster Linie eine Geschichte nacherlebt. Wer hier große Action, oder kniffelige Detektivaufgaben erwartet wird sehr schnell enttäuscht sein. Nichtsdestotrotz sorgt das Through The Woods dafür, dass dem Spieler nicht so schnell langweilig wird.

Das Spiel erzählt die Geschichte einer Mutter, welche das rätselhafte Verschwinden Ihres Sohnes untersucht. Mit nichts als einer Taschenlampe ausgestattet macht man sich aus ihrer Sicht auf in die Wälder Norwegens, um die Umstände dieses Verschwindens aufzuklären. Entlang des Weges befinden sich immer wieder Gegenstände welche Hinweise auf das Geschehen liefern, und sich so nach und nach zu einer großen Geschichte zusammen setzten lassen. Auch wenn es sich bei Through The Woods um ein Single-Player Spiel handelt, ist man auf der nächtlichen Suche nicht ganz alleine.

Immer wieder lauern Gefahren in Form klassischer, jedoch fast gestaltloser, Monster zwischen den Bäumen, welchen es auf geschickte Art und Weise auszuweichen gilt. Ohne Waffen ausgerüstet gilt es die Gegner durch geschickte Manöver und genaue Beobachtung zu überlisten, um mit heiler Haut davon zu kommen. Ohne große Ankündigungen ist man der Gefahr ständig ausgeliefert, sodass schon das Spiel der Schatten, die das Licht der Taschenlampe zwischen den Bäumen wirft, einem eine Gänsehaut über den Rücken jagt.

Zusammengefasst lässt sich Through The Woods als eine Art düsteres Märchen beschreiben, welches der Spieler langsam für sich entdecken muss. Ein Mix aus norwegischer Mythologie und klassischen Fabelwesen und Monstern gibt dem Spiel ein düsteres und angsteinflößendes Aussehen. Der Gruselfaktor liegt jedoch nicht in Schreckmomenten, sondern wird vielmehr durch eine realistische Geräuschkulisse und anhaltende Spannung erzeugt. Wer nicht mehr bis zur geplanten Veröffentlichung auf Steam im Oktober warten möchte, kann sich schon jetzt auf der Website unter http://www.antagonist.no/throughthewoods/ eine kleine Demo runterladen. Geplant ist die Veröffentlichung bislang nur für den PC, es ist jedoch auch möglich, dass es später eine für PS4 oder Xbox One geportete Version geben wird.

Das Spiel wird voraussichtlich ab dem 27.10.2016 über Steam verfügbar sein.

Für Großansicht der Bilder, bitte anklicken
Through the Woods Through the Woods
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