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 Game Check: One Piece - Pirate Warriors (PS3)
 
Autor: Justus Göhlsch
One Piece Pirate Warriors ist ein Action-Adventure von Namco Bandai und Tecmo. In die Läden kam es am 21.09.2012 mit der Altersfreigabe 12 für die Playstation 3.

One Piece spielt in einer von Piraten beherrschten Welt, die nach dem Tod von Gold Roger, dem Piratenkönig, einen undenkbaren Schatz beinhaltet. So entscheidet sich Monkey D. Ruffy schon im Kindheitsalter später einer der größten Piraten zu werden, die die Meere je gesehen haben. Doch so einfach wie er es sich vorstellt wird es nie werden. Durch seine tollpatschige Neugierde und Verfressenheit gerät er an einer der berüchtigten Teufelsfrüchte, die ihm „gummiartige“ Kräfte verleiht. Begeistert von Abenteuern, entschied er sich Gold Rogers alten Ruf einzunehmen und die „Grand Line“, dem Fundort des Schatzes, zu besegeln. Im weiteren Verlauf des Abenteuers stößt er auf weitere Wiss- und Kraftbegierige und seine Crew entsteht. Die Strohhutbande.

Die Grafik des Spiels basiert auf vielen anderen Spielen mit Anime-Touch. Charaktere und Aktionen werden wie üblich im Mangastil dargestellt und Hintergründe werden leider zweitrangig und stumpf mit vielen, vielen Pixeln und dicken Polygonen gestaltet. Positiv ist, dass Bewegungen und Angriffe dynamisch ablaufen und sogar Haare und Kleidung im Kampfrausch „fluffig und locker“ wirken. Videosequenzen sind selten, aber genauso mitnehmend wie im Anime.

Das Spielgeschehen läuft mit japanischer Synchronisation ab und lässt sich im Optionsmenü nicht ändern. Die Musik ist mir allseits bekannt gestaltet. So ziemlich jedes Stage im Spiel wird mit dem üblichem D-Dur Rock geschmückt und zerrt nach einigen Minuten an den Nerven. Schlag- und Hiebsounds sind ebenfalls monoton und wiederholen sich zu oft.

Im großen und ganzen ist Pirate Warriors eine One Piece Abwandlung von Dynasty Warriors. Hauptsächlich geht es darum, dass man mit seinem Charakter verschiedene Territorien durch das zerschlagen von Massen einnimmt um am Ende gegen den Anführer der feindlichen Bande zu schnetzeln. Zwischendurch sind kleine Jump'N'Run und Quicktime Passagen eingebaut, die aber nichts beisache tun sondern eher nerven. Ab und zu erscheinen Missionen, die man nebenbei erledigen kann, aber sowieso mitnimmt wenn man sich seine Schneisen schlägt.

Zum Thema Leveldesign kann man nicht viel sagen. Die Orte der Geschichte sind immer jeweils vertreten und wie im Anime und Manga aufgebaut. Details lassen sich viele finden, d.h. am Sightseeing lässt es sich nicht bemakeln. Dennoch haut die äußere Schärfe mit der Grafik nicht hin, lässt sich aber übersehen. Die Karte ist stets in mehreren Teilen aufgebaut die keine Abwechslung bieten. Sobald die ersten 2 Abschnitte geräumt sind, geht es zum nächsten und immer so weiter. Bis auf kleinere Hindernisse lassen diese sich nach genügend abgeschlossenem Stand einfach betreten.

An Umfang fehlt es in One Piece Pirate Warriors allemal. Es gibt wenige Missionen die nicht ablaufen wie die vorherige: Territorium einnehmen und weiter... . Nach der Zeit kommen die Quicktime Events und ermöglichen ein wenig die Show zu genießen und vom üblichem Geprügel abzulenken. Das einzige was mir am Spiel sehr gefällt ist die Möglichkeit auch mit anderen Charakteren wie Lorenor Zorro die eigene Story zu spielen. Diese Möglichkeit bietet große Vielfalt in Sachen Storyline. Die Story selbst ist fast vollständig. Vermissen dürfte man einiges von den Himmelsinseln.

Die Atmosphäre änderte sich für mich im Spielverlauf nicht. Die Story wurde nebenhergedudelt und ansonsten gab es nur Schlägereien. Es ist schlicht und einfach monoton. Die Geschichte wurde meistens nur mit ewigen Textpassagen und Bildern begleitet. Doch animierte Zwischensequenzen vermisse ich schon seit Dragonball Z Budokai 2.


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One Piece - Pirate Warriors One Piece - Pirate Warriors
One Piece - Pirate Warriors One Piece - Pirate Warriors
One Piece - Pirate Warriors One Piece - Pirate Warriors

Im Spielverlauf hat man die Chance Münzen zu sammeln womit man seinen Charakter stärken und bestimmte Beziehungen zu anderen Crewmitgliedern aufbauen kann. Diese haben den Sinn Spezialattacken ausführen und aufwerten zu können. Des Weiteren erhält man auf dem Schlachtfeld aus Truhen bestimmte Gegenstände zum Heilen oder um sich positiver Effekte zu bereichern. Kombos werden nach der Zeit freigeschalten.

Spaß machte mir das Spiel anfangs nicht, doch nach der Zeit als der Charakter stärker wurde, musste ich einfach neue Dinge ausprobieren. Trotz der wenigen Abwechslung ist es auch mal erfrischend nach der Arbeit ein paar Minuten mit dem besiegen von One Piece Bösewichten zu verbringen.


Spiel-Modi:
  • Haupt-Log: Spiele die Geschichte von One Piece mit der Strohhutbande
  • Weiteres Log: Spiele die Geschichte mit anderen Crewmitgliedern aus ihrer Sicht
  • Online: Trete gegen andere Spieler in einem Match an
  • Herausforderung: Beende diverse Herausforderungen
  • Galerie: Sieh dir Biografien und weiteres an


Fazit:
Mich hat das Spiel ein wenig enttäuscht. Es ist einfach zu wenig Neues vorhanden und im Endeffekt ist jedes Level gleich... . Ich habe nach dem Kampf mit Gott Enel die Serie nicht mehr verfolgt und bin ganz zufrieden, dass ich mir das Wissen auffrischen konnte, aber zu mehr taugte das Spiel in meinen Augen nicht. Ab und zu kann man es sich mal antun das Spiel in die Konsole zu schießen, aber der Spaß verging rapide. Nicht so großartig wie gedacht, aber auch nicht der absolute Reinfall.
.:Details:.
Genre:
Action-Adventure
Plattformen:
PS3
Spieleranzahl:
--
Release:
21.09.2012
Publisher:
Namco Bandai
Entwickler:
Tecmo
USK:
12
Offizielle Seite:
--
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