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 Game Check: Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea (PS3)
 
Autor: Tobias Reuter

Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea (Shari no atorie)
Plattformen: Playstation 3 Game Check: Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea
Spieleranzahl: 1
Release: 13. März 2015
Publisher: Koei Tecmo
Entwickler: Gust
Genre: Action-Rollenspiele, J-RPG
USK: 12
Offizielle Seite: Atelier Shallie

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Shallie oder Shallie? – Die Qual der Wahl

Eine Ära geht zu Ende. Mit “Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea”, läutet Gust und Koei Tecmo das Ende der 16-teilgen Atelier-Reihe ein und setzt einen würdigen Abschluss.
 
Im letzten Teil der zusammen mit „Atelier Ayesha“ und „Atelier Escha & Logy“ die Atelier-Dusk- Trilogie bildet, werden die Spieler in eine Welt entführt, in der das Wasser immer knapper wird. Das einst fruchtbare Stellard droht in einem sich ausbreitenden Wüstenmeer zu versinken. Das letzte grüne Fleckchen, wird somit zum Ausgangspunkt der beiden Heldinnen Shallie und Shallie. Wie bei dem Vorgänger, kann zu Beginn des Spiels zwischen zwei Charakteren gewählt werden.
 
Auf der einen Seite haben wir die in Stellard ansässige Shallotte Elminus, kurz Shallie. Eine mittellose, junge Alchemistin, die einen großen Traum verfolgt und nach dem Tod ihres Vaters seine Alchemie-Werkstatt weiterführt. Ihr Traum ist eines Tages groß herauszukommen, doch solange muss sie sich wegen ihres geringen Talentes mit verschiedenen, niedrigen Arbeiten über Wasser halten.
 
Auf der anderen Seite haben wir Shallistera. Die Tochter des Anführers eines Schiffer-Clans. Ihr Clan wahrt die Traditionen und Legenden um die „Schiffe“, Relikte der altertümlichen Alchemie und gibt diese von Generation zu Generation weiter. Sie kommt nach Stellard um dort Hilfe für ihre Heimat zu finden.

Nach der Wahl der Protagonistin wandelt diese anfangs auf unterschiedlichen Wegen, lernt verschiedene Gefährten kennen und hat eigene Abenteuer zu bestehen. Doch wie es das Schicksal nun einmal so will, treffen die beiden Shallies im Spielverlauf aufeinander. Von diesem Moment an beginnt das gemeinsame Abenteuer in einer Welt, die scheinbar dem Untergang geweiht ist ...  
 
Im letzten Teil der Atelier-Reihe hat sich einiges geändert.
Spieler der Vorgängerversionen kennen nur zu gut den Druck den das Spiel auf einen ausgeübt hat. Doch damit ist jetzt Schluss. Atelier Shallie verzichtet auf sämtliche Uhren, Kalender, Termine oder ähnliches. Auch die gezwungenen Ortsbesuche entfallen. Es gibt zwar weiterhin festgelegte Ziele für beide Charaktere, doch bleibt der Weg dorthin jedem selbst überlassen. Mit dieser Neuerung wurde endlich auf den Wunsch der Spieler eingegangen. Zwar ein wenig spät, aber besser als nie.
 
Dank dieser Neuerung bleibt nun mehr Zeit, sich um die Haupt- und Nebenmissionen zu kümmern, die ihr im Laufe des Spieles bekommt, oder am schwarzen Brett annehmen könnt. Wo wir gerade beim schwarzen Brett sind. Dies ist übrigens die beste und schnellste Methode an Geld für neue Zutaten zu kommen. Ihr könnt zwar weiterhin euer gesammeltes oder gecraftetes Zeugs verkaufen, doch wieso die schönen Materialien verschwenden wenn es auch einfacher geht.


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Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea
Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea
Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea

Eine weitere Veränderung im letzten Teil ist das Kampfsystem. Dies wurde dahingehend verändert, dass auch Neueinsteiger schneller die Grundlagen verstehen. Diese Neuerung ist natürlich kein Nachteil für die Fans der Reihe. Das Angriffssystem wurde nicht angetastet. Auch hier gibt es rundenbasierte Aktionen. Wie bei den Vorgängern können auch hier bis zu sechs Mitstreiter in den Kampf mitgenommen werden, wobei immer drei gleichzeitig Kämpfen und die anderen auf der Ersatzbank sitzen. Die Auswechselung eines Charakters kann ganz einfach im Kampf vorgenommen werden. Dafür wählt man statt eines Angriffes einfach den Switch-Befehl und den jeweiligen Charakter und schon könnt ihr mit diesem draufhauen.
 
Auch die Trophäen wurden endlich auf Englisch übersetzt, so waren diese in den anderen Teilen immer nur auf Japanisch vorhanden.
 
Die Charakterentwicklung ist auch hier zweigeteilt. Eure Erfahrung sammelt ihr im Kampf und auf Reisen, während die Alchemiefertigkeit im Labor steigt.
 
Einer der wenigen nervigen Punkte ist die Synchronisation und die Lippenanimation. Hier wurde wirklich schlampig gearbeitet. Oft kommt es vor, dass der Satz schon lange zu Ende gesprochen wurde, sich die Lippen allerdings immer noch bewegen oder andersrum. Dabei ist es egal ob man die englische oder japanische Fassung wählt. Wobei Fans sicher die japanische Variante bevorzugen.

Auch die Animationen bei den Figuren sind nicht ganz so, wie man dies gerne hätte. Zum Glück ist das Kampfgeschehen dahingehend flüssig und kann sich durch die verschiedenen Facetten und Dynamik, die man mit voranschreitender Spielzeit dazubekommt, sehen lassen.

Viel Liebe
wurde auch in die Gestaltung der Artworks, die in verschiedenen Momenten auftauchen, gesteckt. Die Zeichnungen sind an das Geschehen und die Situation angelehnt, und reflektieren diese. Natürlich darf auch die passende Musik nicht fehlen. Die Soundtracks sind für den letzten Teil der Geschichte sehr passend gewählt. Die meisten Tracks sind sehr „zart“ und mitreisend gewählt. Es gibt aber auch einige fröhliche Stücke, die die Stimmung anheben.
 



Redaktionsleitung
Fazit:
Das letzte Spiel der großen Atelier-Reihe braucht sich nicht verstecken. Es ist ein würdiger Abschluss der Saga und überzeugt mit viel Liebe in Zeichnung und Musik.  Auch wenn die Geschichte sehr traurig ist und einem im Verlauf mehr und mehr klar wird, dass sich das Ende nähert, bleibt es bis zur letzten Minute spannend. Es gibt nicht sehr viele Spiele, die eine so schöne Atmosphäre wiedergeben. Auch wenn ich am Anfang etwas an die Charaktergestaltung gewöhnen musste. Ich bin jedenfalls froh das Spiel in meinem Besitz zu wissen und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich es spielen werde.
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