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 Eventbericht: Dokomi 2015
 
Autor: Anime-Thunder.de
 
Auch in diesem Jahr an Pfingsten lockte die siebte DoKomi, diesmal ganz im Zeichen der Yokai, Anime- und Manga-Fans nach Düsseldorf. Wie bereits vorher anhand der Verkaufszahlen zu erwarten war, füllte sich die Veranstaltung an beiden Tagen recht schnell und war dank des im letzten Moment noch abgewendeten Bahnstreiks auch wieder gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
 
Ihren Auftakt fand sie dieses Jahr schon am Freitag mit einem Konzert der japanischen Band nano. Diese ist das letzte Mal am Samstag 2013 aufgetreten und so gut angekommen, dass das Konzert 2015 schon am Freitag stattgefunden hat.
 
Trotz des etwas kühleren Wetters am Samstag war die Wiese am Rheinufer wieder dicht bevölkert und auch im benachbarten Nordpark waren viele Cosplayer, auf der Suche nach dem perfekten Shootingplatz, unterwegs. Im Congress Center war es wie gewohnt eng und warm. Am Sonntag kam kurz das Gefühl auf, die Convention hätte sich durch die überraschend hervorgekommene Sonne vollständig in den Nordpark verlagert. Hier tummelten sich gefühlt noch mehr Leute als im Gebäude selbst und die Stimmung hatte sich zum vorherigen Tag deutlich gesteigert.
 
Vom Aufbau her hat sich in diesem Jahr kaum etwas verändert. Dies war auf der einen Seite erfreulich, da sich die Leute, die im Vorjahr schon dagewesen waren, schnell zurecht fanden und die einzelnen Bereiche nicht suchen mussten. Außerdem boten sich deutlich öfter Sitzgelegenheiten am Wegrand zum Entlasten der Füße an. Auf der anderen Seite hingegen war in dieser Richtung nicht wirklich viel Neues zu sehen, da die sich die Stände wie auch das Warenangebot im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert haben.
 
Weitere Konstanten stellten die Chocolate-DisKo und der Cosplayball dar, die wie in jedem Jahr zeitgleich am Samstag-Abend stattfanden. Einen genaueren Einblick in den Cosplayball gibt es in einem separaten Bericht.
 
Eine größere Veränderung gab es im Bereich Maid-Café. Aufgrund der großen Nachfrage und der zusätzlichen Einnahmen durch ein Crowdfunding ist das Maid-Café in einen zusätzlichen Raum umgezogen und bot dadurch sowohl im Café als auch in der verbliebenen Lounge Platz für noch mehr Besucher. Auch die Zeichner-Allee und die Fashion-Area sind in diesem Jahr wieder um einiges gewachsen und die Auswahl an zu erwerbenden Eigenproduktionen der Künstler hat sich nicht nur in der Qualität deutlich gesteigert.
 
Die Workshops waren zahlreich und abwechslungsreich. Von Zeichenkursen über Cosplaytipps bis hin zu Synchro- und Video-Workshops war so ziemlich alles dabei. Im offenen Workshop-Bereich bot die Firma Nikon Foto-Workshops zum Umgang mit professionellem Fotoequipment an. Zudem gab es erstmals die Möglichkeit für Cosplayer sich in den 3D-Fotoecken ablichten zu lassen.
 
Wie bereits im Vorjahr zählten zu den eingeladenen Ehrengästen Musiker, Youtuber, Comedians und Mangaka, doch dieses Jahr waren dank der Organisation Amazing Japan auch die vier internationalen Cosplayer Reika, Chamomile, Liui Aquino und Misa mit von der Partie. Diese boten Autogrammstunden und Fotoshootings an und mit ein bisschen Glück war es möglich eines von zwei Dates mit ihnen zu gewinnen.
 
Als Showgruppe war in diesem Jahr Serenata vertreten. Die Gruppe führte am Samstag, wie bereits auf der animuc, ihr neues Musical zu Mawaru Penguindrum auf.
 
Die Infrastruktur der Veranstaltung war im Allgemeinen gut organisiert und es war möglich, auch mit größeren Kostümen, relativ schnell und über verschiedene Wege an den Wunschort zu gelangen.

Lediglich die Gänge im Händlerraum waren etwas eng und die Stände waren dadurch zum Teil recht schlecht zu erreichen.

Bericht von: Yvonne Danisch, Vincent Freudenreich
 
 


Event und Allgemein Redakteurin
Fazit:
Über die letzten paar Jahre hinweg ist die DoKomi deutlich gewachsen. Inzwischen wird so gut wie jeder Raum des Congress Centers Düsseldorf genutzt und man hat trotzdem das Gefühl, es könnte noch größer werden. Wie in jedem Jahr hat uns die Veranstaltung persönlich sehr gut gefallen und wir empfehlen jedem, der Interesse an einem Con-Besuch hat: kommt am 30. April 2016 auf die DoKomi. Noch mehr Con-Feeling und Abwechslung findet man wahrscheinlich nur noch auf der Connichi. Eine bessere Location kann man sich kaum vorstellen. Das Gebäude ist groß und weitläufig und gerade der Nordpark mit seinem Japan-Garten bietet viel zusätzlichen Platz. So bekommen auch Besucher ohne Eintrittskarten die Möglichkeit mit anderen Leuten aus der Szene in Kontakt zu treten.

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