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 Anime Check: Queen's Blade - Gesamtausgabe (DVD)
 
Autor: Tobias Reuter

Queen's Blade - Gesamtausgabe (DVD)
Queen's Blade: Rurou no Senshi & Queen's Blade: Gyokuza o Tsugu Mon
Serie/Einzel: Serie 24 Folgen Anime Check: Queens Blade
Discs: 5
Release: 06. Oktober 2014
Label: Nipponart
Laufzeit: 650 Minuten
Genre: Action, Ecchi, Fantasy, Yuri
FSK: 16
Extras: Vorhanden

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Brust oder Keule?
 
Klappentext:
Das Queen’s Blade: Ein gnadenloses Turnier, das alle vier Jahre stattfindet und die neue Königin des Kontinents bestimmt. Sie muss die stärkste, aber auch die schönste Frau sein. Es gibt nur eine Regel im Queen’s Blade: Egal, wer die Kämpferinnen sind, woher sie kommen, ob menschlich oder nicht, sie müssen mindestens zwölf Jahre alt sein. Die Waffen sind frei wählbar, töten ist erlaubt. Alle Bewerberinnen des Königreichs sind von jetzt an auf dem Weg, um sich nach Gainos, der Hauptstadt, zu begeben, um sich dem Kampf um die Thronfolge mit Aldra, der amtierenden Königin, zu stellen.
 
Was sagt denn die Story?
Der Anime basiert auf der gleichnamigen Spielbuch-Reihe, die aus jeweils 64 Seiten bestanden. 2014 brachte Nipponart die gleichnamige Anime-Serie sowohl als DVD sowie als Blu-ray in die Läden. Mit der Gesamtausgabe holt ihr euch die erste Staffel „Die Wanderkriegerin“ (Rurou no Senshi) wie auch die zweite Staffel „Die Thronfolgerin“ (Gyokuza o Tsugu Mono) ins Haus. Aber lohnt sich der Kauf überhaupt? Das wollen wir euch gerne sagen.
 
Alle vier Jahre findet das berühmt „Queen´s Blade“ Turnier statt, bei dem der Sieger nicht als Held, sondern als Königin des Kontinents gefeiert wird. Königin? Nicht König? Ja ihr lest richtig. Denn an diesem Turnier dürfen ausschließlich Frauen teilnehmen. Einzige Voraussetzung, die Kämpferinnen müssen das 12 Lebensjahr erreicht haben und schön sein. Dabei spielt es keine Rolle aus welchem Land sie kommen, oder was ihre Beweggründe sind. Wer nicht am Turnier teilnehmen kann, ganz gleich aus welchen Gründen auch immer, kann sich die Kämpfe über spezielle Kristallkugeln anschauen, die überall verteilt in der Luft schweben.
 
Das „Queen`s Blade“ ist ein Wettkampf der unter den Augen der Götter stattfindet und bei dem die stärkste und schönste Kämpferin als neue Königin gewählt wird. Die Regeln sind dabei ziemlich simpel. „Du hast verloren wenn du aufgibst oder dich nicht mehr bewegen kannst.“ Ganz gleich, ob der Verlierer einfach nur k.o. ist oder das Zeitliche gesegnet hat. Trotz der Möglichkeit bei diesem außergewöhnlichen Turnier getötet zu werden, haben sich für das aktuelle Event gleich 17 Kämpferinnen eingefunden, um die zweimalige Gewinnerin, Aldra, den Thron streitig zu machen. Da es jedem erlaubt ist, ganz gleich ob Mensch oder nicht, teilzunehmen, tummeln sich auch einige Dämonen unter den Teilnehmern. Das diese Wesen nichts Gutes im Schilde führen, liegt dabei förmlich auf der Hand. Aber nicht jeder nimmt freiwillig am Queen`s Blade teil. So wird die eigentliche Hauptfigur der Serie „Reina“ z.B. durch eine Reihe von Zufällen oder besser gesagt Intrigen ungewollt in die Kämpfe hineingezogen. Das kuriose daran ist die Tatsache, dass ausgerechnet ein Engel, ein verdammt nerviger noch dazu, sie in diese missliche Lage bringt. Eigentlich soll „Nanael“ bei den einzelnen Kämpfen nur als Schiedsrichter fungieren, doch scheint ihr dieses zu wenig zu sein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie irgendwann die Konsequenzen für ihr Handeln tragen muss. Also wird sie kurzerhand vom Erzengel mit einer Mission beauftragt, die ihr zusätzlich die Teilnahme am Queen´s Blade beschert. Von nun an bedeutet dies für die quirlige Nervensäge von einem Engel nicht nur mit den Menschen klar zukommen, sondern sich auch keine weiteren Fehltritte zu erlauben. Aber ob sie das schaffen wird? Seht selbst.
 
Kommen wir nun zu den beiden Staffeln.
In der ersten Staffel „Die Wanderkriegerin“ geht es hauptsächlich um die einzelnen Teilnehmer des Turniers. Man erfährt an dieser Stelle so einiges über die Beweggründe, die Vergangenheit und die Beziehungen zwischen den einzelnen. Ein Großteil dieser Staffel, dreht sich jedoch um Reina und ihre beiden Schwestern „Claudette und Elina“. Einen weiteren Teil der Staffel, beinhaltet die Reise der Kämpferinnen zu der Stadt Gainos, in welcher die finalen Kämpfe stattfinden werden. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach. Auf die Teilnehmer warten viele Gefahren und Qualifikationskämpfe.
 
Die zweite Staffel „Die Thronfolgerin“ spielt weitestgehend in Gainos und dreht sich um die Ausschlusskämpfe der noch verbleibenden Anwärterinnen auf den Thron. Allerdings gehen die Kämpfe nicht mit rechten Dingen zu. Aldra, die amtierende Königin, versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, die Kämpfe zu sabotieren. Sie plant auch die nächsten vier Jahre an der Macht zu bleiben um ihr Ziel, welches sie sich gesetzt hat zu verfolgen. Allerdings läuft es nicht immer so, wie sie es gerne hätte und sie muss sich andere Tricks einfallen lassen. Es dauert allerdings nicht lange und einige der Teilnehmer finden relativ schnell heraus was genau Aldra plant und was in ihrem Thronsaal vor sich geht …
 
Eines zieht sich allerdings durch die ganzen Folgen der beiden Staffeln. Nackte Haut … viel nackte Haut. Es gibt keine der insgesamt 24 Folgen, in denen man nicht ein Höschen, nackte Brüste und sexuelle Anspielungen sieht. Im Gegenteil, man könnte schon sagen, die komplette Serie schreit nur so nach ecchi (Etchi) und lässt für Fans dieses Genre keine Wünsche offen. So haben wir z.B. eine Elfe, die unter ihrem Rock keine Unterwäsche trägt, oder eine Assassine, die eine Schlange als Höschen trägt, mit der sie auch gerne einmal kämpft. Wer weniger zu diesem Genre tendiert, sollte eher die Finger davon lassen.

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Queen's Blade Queen's Blade
Queen's Blade Queen's Blade
Queen's Blade Queen's Blade
Queen's Blade Queen's Blade
Queen's Blade Queen's Blade
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Was gibt’s denn für die Ohren?
Bei dieser Gesamtausgabe handelt es sich um eine OmU Version. Das bedeutet, dass es kleine deutsche Synchro gibt, sondern nur reinen japanischen O-Ton. Dieser liegt auf den insgesamt 4Discs in PCM Stereo vor. Dennoch kann sich der Ton hören lassen. Er wurde gut abgemischt und ist deutlich zu verstehen.
 
Die Besetzung der japanischen Synchro sieht wie folgt aus (um einen Teil zu nennen):
  • Reina Vance: Ayako Kawasumi (u.a. Moffle aus Amagi Brilliant Park)
  • Claudette Vance: Atsuko Tanaka (u.a. Bayonetta aus Bayonetta: Bloody Fate)
  • Elina: Kaori Mizuhashi (u.a. Mami Tomoe aus Madoka Magica)
  • Nanael: Aya Hirano (u.a. Lucy Heartfilia aus Fairy Tail)
  • Tomoe: Mamiko Noto (u.a. Feel Nilvaren aus No Game No Life)
  • Risty: Yuuko Kaida (u.a. Aisu Kyuubu aus Amagi Brilliant Park)
  • Shizuka: Hitomi Nabatame (u.a. Kyouko aus Nisekoi)
  • Menace: Yuuko Gotou (u.a. Fukuiinchou aus Kämpfer)
  • Melona: Rie Kugimiya (u.a. Rise Kujikawa aus Persona 4 The Golden Animation)
  • Airi: Kanae Itou (u.a. Yui aus Sword Art Online)
  • Cattleya: Ryouka Yuzuki (u.a. Stella aus Boku wa Tomodachi ga Sukuna)
  • Echidna: Yuki Kaida (u.a. Wang Yao aus Hetalia World Series)
  • Aldra: Miyuu Takeuchi (u.a. Nozomu Ezomori aus Kanokon)
  • Nyx: Rie Tanaka (u.a. Suigintou aus Rozen Maiden)
  • Irma: Yui Kano (u.a. Gotou aus Usagi Drop)
  • Alleyne: Eri Kitamura (u.a. Karen Araragi aus Monogatari Series: Second Season)
  • Ymir: Ayaka Saitou (u.a. Angela Leon aus Soul Eater)
  • Melpha: Sayaka Oohara (u.a. Magaret aus Persona 4 The Golden Animation)
 
Gibt’s was zum Lesen?
Die Untertitel sind wie auch bei einigen anderen DVD-Version, leider nicht wirklich klar und verpixeln schon bei einer geringen Auflösung. Da ist bei meinen 48-Zoll schon ein Graus. Dennoch kann man erkennen was dort steht. Ein weiterer Störfaktor ist die Übersetzung der Namen. Die Hauptfigur heißt „Reina“ wird aber mit „Leina“ übersetzt. Im japanischen werden die R-Laute zwar leicht wie L betont, dennoch finde ich, dass man sich da an die Vorlage hätte halten könne.
 
Und wie sieht’s mit dem Bild aus?
Matschig, verwaschen, unscharf trifft es glaube ich am besten, was wirklich sehr schade bei so einem durchaus interessanten Anime ist. Wenigstens sind die Farben stimmig und halten was sie versprechen. Dennoch hätte ich mir eine etwas bessere Qualität gewünscht. An dieser Stelle kann man nur hoffen, dass die BD-Version besseres bietet.
 
Alles gut verpackt?
Und wie. Die 4 Discs kommen wie bereits von Nipponart gewohnt, in einem sehr schönen Papp-Schuber, der eine sechsseitige aufklappbare Hülle beinhaltet. Man könnte schon sagen einen weiteren Schuber beinhaltet. Auf jeder der inneren Seiten befindet sich eine DVD. Auf der Rückseite gibt es schöne Motive der Heldinnen zu bewundern.  
 
Darf´s auch ein bisschen mehr sein?
Auch hier liegen wieder eine Promo-Disc von Nipponart, sowie ein Briefumschlag mit sechs sehr schönen Postkarten bei. Auf den Discs befindet sich leider kein weiteres Extra. An dieser Stelle wäre es schön gewesen, wenn der OVA „Queens Blade: Utsukushiki Toshi-tachi“ was so viel bedeutet wie „Schöne Kämpfer“ mit auf der Disc gepackt hätte.


Redaktionsleitung
Fazit:
 
Für alle Ecchi-Fans ein muss, dass nicht im Regal fehlen darf. Für alle anderen, die weniger etwas mit dem Genre anfangen können, wäre es eventuell zu viel nackte Haut und Panti sein. Trotz dem ganzen erotischen Tatsch, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Und die Kämpfe sind auch nicht schlecht.
 
Wer vollbusige Kämpferinnen mit einer guten Portion Humor mag, bei denen auch der Ecchi-Anteil nicht zu kurz kommt, ist bei Queen`s Blade genau richtig.
Tut euch allerdings selbst einen Gefallen und greift lieber gleich zur Blu-Ray Version.
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.:Fans:.





 
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