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 Anime Check: God Eater Vol.2 (Blu-ray)
 
Autor: Leszek Ploszewski

God Eater Vol. 2 (Blu-ray)
Serie/Einzel: Serie Anime Check: God Eater Vol.2 (Blu-ray)
Discs: 2
Release: 17. Oktober 2016
Label: KSM Anime
Laufzeit: 215 Minuten
Genre: Action, Fantasy, Science-Fiction
FSK: 16
Extras: Vorhanden

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Klappentext
Nachdem Lenka und Alisa bei einem Einsatz von ihrer Einheit getrennt wurden, wobei Lenkas God Arc schwer beschädigt wurde, sind sie nach ihrer Rückkehr zunächst kampfunfähig. Doch Lenka kann nicht tatenlos dabei zusehen, wie die anderen God Eater die Aragami bekämpfen. Durch Kommandos aus der Zentrale rettet er viele seiner Kameraden und bekommt so die Verantwortung der Leitung einer Einheit für eine neue Mission übertragen. Während der Reparatur von Lenkas God Arc ergeben Tests, dass Lenka eine erschreckend hohe Kompatibilität mit dem God Arc aufweist. Dr. Sakaki rät ihm deshalb dazu, nicht weiter als God Eater zu arbeiten, um sein Leben zu schützen. Wie wird Lenka sich entscheiden?
 
Was sagt die Story?
Lenka kommt als erster zu sich und kann Alina mittels wiederbelebender Maßnahmen zurück ins Leben holen. Da Lenkas God Arc nicht mehr brauchbar ist, machen sie sich auf den Weg Alinas Waffe wiederzufinden, welche nach dem letzten Kampf abhandengekommen war. Während der Suche wurde klarer, wie traumatisiert Alina durch den Verlust ihrer Eltern wurde. Sie nahm üblicherweise starke Medikamente, welche sie nicht bei sich hatte. Als der God Arc endlich gefunden wurde, wurden sie von Aragami umzingelt. Alina war aufgrund jüngster Ereignisse nicht mehr in der Lage zu kämpfen und sackte sie in sich zusammen. In seiner Verzweiflung warf sich Lenka wie ein menschlicher Schutzschild vor Alina, als in letzter Sekunde Lindow erschien und alle Aragami niedermetzelte.

Als Lindow sich mit den beiden in einem verlassenen Gebäude verschanzt, da die Gegend nur so vor Aragami wimmelt, sieht er ein kurzes Zeitfenster die Flucht anzutreten und lenkt alle in Richtung eines Waldes. Als Lenka beim Durchstreifen des Dickichts die ungewöhnliche Beschaffenheit der Bäume auffällt, wird er von Lindow zurückgehalten sie zu berühren. Einen kurzen Moment später merken sie, wie ein Aragami sich in ihrer Nähe wiederfindet. Augenblicklich wird er von Tentakeln jener Bäume aufgespießt, die aus allen Richtungen zu kommen scheinen. Lindow gibt Preis, die Bäume mit den Oracle Zellen manipuliert zu haben und sie so in Aragami zu verwandeln. Sein Motiv wird kurz darauf klar. Als sie den Wald verlassen, erblicken sie eine Siedlung. Hier finden sie neben geschmuggelten Waren von Fenrir, Überlebende, als auch jene Zivilisten, welche kürzlich am Tor der östlichen Zweigstelle zurückgewiesen wurden. Lindow kümmerte sich um diese Menschen, welche sich ein Stück heile Welt aufgebaut haben, in welcher sie sogar eigene Nahrung kultivieren konnten.

Als plötzlich ein Alarm ausgelöst wird, müssen sie feststellen, dass ein riesiger Borg Camlann die Siedlung im Begriff ist zu erreichen. Mithilfe der Bewohner gelingt es Lenka jenen zur Strecke zu bringen, wonach er lernt, dass die Zeit seines kaputten God Arcs noch nicht gekommen ist. Nachdem sich alle God Eater wieder in der Zweigstelle einfinden, ist Alina mit sich selbst beschäftigt. Die jüngste Begegnung mit dem Dyaus Pita hat sich in ihren Gedanken manifestiert und lässt ihr keine Ruhe.
 
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Während Lenkas God Arc im Rahmen von Reparaturmöglichkeiten analysiert wird, begibt er sich zum Kommandoraum, von welchem aus Operationen gesteuert werden. Auf seine Bitte hin darf er einer aktuellen Mission beiwohnen. Als die Situation unplanmäßig verläuft und der Boden unter den Füßen seiner Kameraden wegbricht, entschließt er sich einzuschreiten. Entgegen erster Proteste der Kommandantin Tsubaki, lässt sie Lenka freie Hand, nachdem seine Kameraden auf dem Feld dessen Ansichten unterstützen. Dank seiner Navigation und strategischer Positionierung der jeweiligen Einheiten, kann ein großer Mob von Aragami in die Zange genommen und vernichtet werden.
Nachdem seine Kameraden sicher die Zweigstelle erreichen, erhält Lenka eine Unterweisung zu seinem zerstörten God Arc. Dieser lässt sich zwar reparieren, jedoch zu einem hohen Preis.

Inzwischen wurde ein neuer Plan bekannt gegeben – Operation Meteorit. Mithilfe neuer Gerätschaften sollen Aragami nach Typ getrennt und so effizienter bekämpft werden können. Hiermit werden u. a. Lenka und Soma beauftragt. Nachdem die Geräte positioniert und angreifende Aragami von Soma abgewehrt werden können, kann Lenka am Ende des Tages seinen neu geformten God Arc in Empfang nehmen.
   
Was gibt’s für die Ohren?
Um mit den technischen Daten zu beginnen:  God Eater bekommen wir auf Japanisch (DTS-HD 2.0) und deutsch (DTS-HD 5.1) zu hören.

Das Intro verantwortet OLDCODEX mit „Feed A“, welche u. a. in „Kuroko no Basuke“ mit mehreren Titeln für ordentliche Outros sorgten (Randnotiz: der Sänger der Gruppe synchronisier in der Originalfassung den Point Guard Kazunari Takao aus der Shutoku-Mannschaft). Mit dieser Wahl war ich daher sehr zufrieden.

Ausklingen dürfen wir jede Episode mit Go Shiina feat. naomi und dem Titel „Kouhai Chi“. Dieser Song kam mir überwiegend fehl am Platz vor, was jedoch bei der ansonsten ausgezeichneten Musikwahl in God Eater verzeihbar ist.

Beide Tracks sind im Bonusbereich der Disk zu finden.

Synchronisation:
  • Konrad Bösherz als Lenka Utsugi (jap. Stimme: Ryuichi Kijima)
  • Björn Schalla als Lindow Amamiya (jap. Stimme: Hiroaki Hirata)
  • Arne Obermeyer als Soma Schicksal (jap. Stimme: Kazuya Nakai)
  • Betül Jülide Gülgec als Sakuya Tachibana (jap. Stimme: Sayaka Ohara)
  • Felix Mayer als Kota Fujiki (jap. Stimme: Daisuke Sakaguchi)
  • Birte Baumgardt als Alisa Illinichina Amiella (jap. Stimme: Maaya Sakamoto)

Gibt’s was zum Lesen?
Die ausschließlich deutschen Untertitel werden in einer relativ kleinen, dennoch gut lesbaren Schrift und Geschwindigkeit eingeblendet. Die farbliche Wahl eines hellen Gelbtons, vermutlich eher etwas in Richtung Ocker ist abwechselnden Kontrasten sehr angenehm.

Die Untertitel fallen bei der japanischen Tonspur nicht weiter ins Gewicht, da der Inhalt mit der deutschen Fassung zumindest sinngemäß übereinstimmt. Oft wechseln sich sinngemäße und wortwörtliche Texte sehr frequent ab.
 
Wie sieht’s mit den Bildern aus?
Dank 16:9-Format und 1080p Qualität dürfen wir auch bei dickeren Fernsehern etwas näher herantreten. Müssen wir aber nicht.
Das Zeichnerische ist God Eaters Vorzeigeeigenschaft. Schattierung, Partikelwirkung und Tiefe. Welche Wirkung mit solchen Tools erzeugt werden kann, lässt sich genau hier genau verfolgen.

Enttäuschend hingegen waren die Animationen der Aragami. Es hinterließ einen Eindruck als stünde der Regisseur Takayuki Hirao unter starken Zeitdruck und müsse vorgegebene, enge Termine um jeden Preis halten.
 
Alles gut verpackt?
Zur Verpackung kann nicht viel gesagt werden, da es sich um eine Pressekopie handelt, die ohne Hülle geliefert wird.
 
Darf’s auch ein bisschen mehr sein?
KOMMT NOCH
   

Leszek Ploszewski - Anime Reviewer
Fazit:
Die erste Disk von God Eater endet mit einem Cliffhanger, an dem wir in der sechsten Episode von insgesamt 13 direkt anknüpfen. Insgesamt entwickelt sich die Geschichte zielorientiert in besonders eine Richtung. Wir lernen die Akteure noch besser kennen, doch nicht nur im Hinblick auf ihre Vergangenheit und, wie sie zu der Person geworden sind, die sie heute auszeichnet. In diesen vier Episoden lernen wir, wie viel Menschliches in den Kriegern steckt. Die trostlose Welt, in der sich der Rest der Menschen bewegt, wird in ein etwas helleres Licht gerückt und die Botschaft "Wir sind nicht bereit aufzugeben" springt einen regelrecht an. Doch auch schwache Momente und Selbstzweifel werden hier treffend porträtiert, was insgesamt eine gar nicht so kleine Palette an Emotionen abdeckt.

Nachdem Lenka klar wird, wie Aragami auf die Welt kommen und darauf im weiteren Verlauf reagiert, fiel mir das m. E. in diesem Moment treffendste Zitat aus "Shawshank Redemption" (zu. dt. "Die Verurteilten") ein: "Hoffnung ist eine gute Sache, vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben." Möglicherweise ist Lenka so etwas durch den Kopf gegangen.

Was mich ein Stück weit überrascht ist, dass diese vier Folgen FSK 12, zuvor 16 entsprechen. Ich konnte zwar nicht nachvollziehen, was sich die Leute von SPIO gedacht haben, doch wenn man bedenkt, dass sich die jüngere Generation heutzutage so reinzieht, dürfte das gerade noch so verkraftbar sein.

Die vier Episoden verkörpern folglich ein solides Voranschreiten, daher freuen wir uns auf die restlichen Episoden von God Eater.
 
 
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